Quelle: BASF, Dr. Reuvers CAD/LL

Problem 1 – Phosphor ist ein knappes Gut.

Die Problematik, vor die uns der Phosphor heute stellt, erinnert nicht nur auf der ersten Blick stark an einen anderen global bedeutenden Rohstoff: Erdöl.

Ähnlich dem Öl ist Phosphor vor vielen Millionen Jahren durch die Ablagerung von Tier- und Pflanzenresten am Meeresboden entstanden.
Ähnlich dem Öl verfügen wenige Staaten über den Löwenanteil der weltweiten Phosphor-Vorkommen. So lagern in nur vier Ländern - Marokko, China, Südafrika und Jordanien - rund 80 Prozent der nutzbaren Phosphatvorräte, während Europa nur über eine einzige bekannte Phosphatquelle verfügt.
Und ähnlich dem Öl deutet sich in absehbarer Zeit eine dramatische Phosphat-Knappheit an. Einige Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Phosphatvorräte in etwa 50 Jahre aufgebraucht sein werden. Eine Tatsache, die die Preise für Phosphatdünger seit Jahren exorbitant ansteigen lässt.

Doch Energie aus Erdöl lässt sich ersetzen - etwa durch Kern-, Wind- oder Sonnenkraft. Zum Phosphor dagegen gibt es keine Alternative. Er ist ein Grundstoff allen Lebens. Ob Mensch, Tier oder Pflanze, ohne diese Ressource ist ein Leben auf der Erde nicht möglich.

Bisherige Versuche, Phosphor aus biologischen Abfällen in den Kreislauf zurückzuführen waren aber weitgehend erfolglos oder ineffizient.

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Problem 2 – Wohin mit den Massen biologischer Abfälle?

Im Herbst 2011 überschritt die Weltbevölkerung die Marke der sieben Milliarden.
Die stetig wachsende Weltbevölkerung bedingt ein stetig wachsendes Aufkommen des sogenannten Klärschlammes, dem Abfallprodukt von Kläranlagen. Noch werden etwa 50% dieses Klärschlamms einfach unbehandelt auf die Felder ausgebracht. Doch es stellte sich heraus: Menschliche Ausscheidungen enthalten nicht unwesentliche Mengen an Schwermetallen, Hormonen und Medikamenten. Seitdem wird der Klärschlamm zunehmend verbrannt und die Asche in Deponien vergraben. Und mit ihm die kostbaren Phosphate.

RecoPhos® ist es gelungen, eine Lösung zu finden, mit der sich diese beiden Probleme gegenseitig aufheben.

Die Lösung